Kunst der Anpassung

coco_3P_19-039Die Designerin Maren Wüstefeld berät unter anderem die DBL – Deutsche Berufskleider-Leasing GmbH. Sie weiß, worauf es in der Werkstatt ankommt. Lutz Gerritzen sprach mit ihr.


NFZ-Werkstatt: Welche Eigenschaften muss die Berufskleidung für KFZ-Werkstätten aufweisen?
Maren Wüstefeld: Grundsätzlich soll die Kleidung den Träger vor Schmutz, Chemikalien und anderen Gefahren schützen und darf ihn gleichzeitig bei der Arbeit nicht behindern. Zu weite Schnitte stören da ebenso leicht wie zu enge Bekleidung. Die Kleidung muss auch den signifikanten Bewegungen während der Arbeit angepasst werden – und die liegen beim Instandsetzen und Reparieren hier ja eher im Oberkörper- und Armbereich.

NFZ-Werkstatt: Welches Material wird verwendet?
Wüstefeld: Im Idealfall unterstützt die Bekleidung die Bewegungen, und das geschieht natürlich auch durch Verwendung von speziellen Materialen wie Stretcheinsätzen oder Verstärkungen. Da die Tätigkeiten zumeist indoor durchgeführt werden, darf die Bekleidung nicht zu dick sein – der Tragekomfort hängt unmittelbar mit dem Körperklima zusammen. Selbstverständlich muss das Gewebe/die Wärmewirkung der speziellen Raumtemperatur angepasst werden.

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